Korsika - Insel der Schönheit - Day 9 / 2024

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07:00 Aufstehen, die Sonne brennt ins Zelt und bevor es sehr heiss wird lieber raus aus den Federn. Heute war unser Stuntman krank und so Sprang der erste Kameramann in die Bresche. Aber dazu später mehr und erst mal der Reihe nach.


Nachdem wir gepackt haben, suchen wir ein offenes Campingplatz Restaurant. Da schlafen aber alle noch und so öffnet ein kleiner Minimarket am Strand. Wir holen die obligaten Croissants und bestellen 4x Café. Wir setzen uns an einen der freien Tische, und das waren alle, und lassen es uns gut gehen. Alles gut.

Wir verlassen den Camping Aleria und gehen erst mal tanken. Links herum, nein rechts herum, es fängt also schon gut an. Nachdem die Maschinen randvoll sind, starten wir in den Tag.




Wir fahren dem wunderschönen Le Tavignano Tal entlang und schrauben uns über die Strasse Strette di L'Inzecca zum Col de Erbal hoch. Wie gesagt, unser Stuntman ist leider ausefallen und Marc spingt in die Bresche, indem er auf einen 10m hohen Felsen klettert, sich die VR Drohnenbrille aufsetzt und Anweisungen gibt. Wir fahren also hin und her und insgeheim suchen wir schon den Helilandeplatz. Aber alles ist gut und wir haben die Szene im Kasten. Marc war mit unserer Showeinlage zufrieden und mir scheint, dass es das erste mal war.







Wir kurven weiter zum Col de Sorba, der sich durch seeeeehr lange Kurven auszeichnet und 1311m hoch ist. Es ist der 2. höchste Pass Korsikas. Wir machen eine Pause in einer Kurve, wo es grosszügig Platz hat. Samba nutzt die Gunst der Stunde, ein Nickerchen in der Wiese zu starten.



Wir fahren weiter in Richtung Bastia zum Fährhafen. Dazwischen liegen sehr viele kleien Kurven, die sich Marc in der Mittagspause zusammengeschustert hat.

In Bastia angekommen, ist einkaufen angesagt, da wir uns noch mit korsischen Köstlichkeiten eindecken. Wir lassen den Abend in einer Pizzeria ausklingen und fahren gegen 21:30 zum Fährterminal, wo wir auf die Fähre warten. Nach dem einchecken gibt's das obligate Bier und dann wartet ein Bett auf uns.


Resümee: Korsika ist landschaftlich eine fantastische Insel. Die Strassen sind überwiegend den Verhältnissen entsprechend gut. Je kleiner, desto heikler sind sie. Da hat es viel Sand, Dreck und alles mögliche auf der Strasse. Aber man hat ja eh die Augen auf der Strasse. Und wo wir grad von Strasse sprechen. Wo es nach Sau riecht, hat's auch Sau auf der Strasse. Und wenn nicht, stehen Kühe, Hunde und dergleichen stellvertretend parat. Und die kleinen Ferkel erschrecken sich meist von Motorrädern und spingen auf die andere Strassenseite, was dann nicht unbedingt gesund ausgeht. Das Essen hat uns super geschmeckt. Egal ob Fleisch, Fisch, Pasta oder anderes. Wir haben nie schlecht gegessen. Und wir haben auch festgestellt, dass Strassenschilder gern mal als Zielscheiben benutzt werden. Von Maden kommen die Löcher vermutlich nicht. Und auch die Hinweise, dass auf Korsika Korsen leben, sind auch allgegenwärtig. Das alles gehört dazu und das ist gut so.

Dieser Reiseblog schliesst sich für dieses Jahr und öffnet sich nächstes Jahr im 2025 wieder, wenn wir herausfinden werden, ob Südalbanien wirklich so schön ist und der Griechische Wein wirklich das Blut der griechischen Erde ist. Wir werden's herausfinden.

Dank gebührt allen Protagonisten Marc, Morini, Samba, die dazu beitragen, dass diese Art des Reisens immer wieder ein Abenteuer der Extraklasse ist und wir alle sind dankbar, dass dies auch möglich ist.

Die Linke zum Grusse,

Spicki



Kommentare

  1. Hallo René. Deine Berichte, einfach fantastisch, man hat das Gefühl mitten drin zu sein und ein Mitfahrer zu sein. Ich wünsche Euch noch eine gute Heimreise. Lieben Gruss an alle. Ueli Plüss

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